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Eingeschränkte Lebensqualität durch Symptome und Erkrankungen

Körper, Seele und Geist im Gleichgewicht

Ob Beruf, Familie oder Freizeit, unser schnelllebiger Alltag ist geprägt durch Hektik, Stress und Leistungsdruck. Häufig wird unser Körper dann auch noch mit einer wenig ausgewogenen Ernährung in Kombination mit Bewegungsmangel konfrontiert. Nicht selten reagiert unser Organismus auf diese negativen Alltagseinflüsse mit Infekten, Schlafstörungen, Verspannungen, allgemeine Lustlosigkeit u.v.m.

Infektionsanfälligkeit

Der Hauptteil unseres körpereigenen Abwehrsystems – nämlich 80 Prozent des gesamten Immunsystems – ist im Darm lokalisiert.

Durch welche Faktoren wird unser Immunsystem im Darm geschwächt?

Da der Darm die größte Kontaktzone des Körpers zur Außenwelt darstellt, kommt er täglich mit mehr schädlichen Substanzen in Berührung als jedes andere Organ. Dazu zählen:

  • Chemische Lebensmittelzusatzstoffe
  • Zu stark verarbeitete Nahrung
  • Antibiotika und andere Medikamente
  • Genussgifte wie Koffein, Nikotin und Alkohol

Welche Folgen hat diese Schadstoffaufnahme?

Das Darmmilieu verändert sich zum Negativen, was bedeutet, dass sich die schädlichen Darmbakterien stark vermehren, während sich die Zahl der nützlichen Darmbakterien immer weiter reduziert.

Die schädlichen Darmbakterien haben jetzt das Sagen, so dass Fäulnisprozesse im Darm überwiegen, was sich unmittelbar in Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Verstopfung o. ä.) äußern kann. Langfristig zeigt sich diese Entwicklung in einem allgemein geschwächten Immunsystem und damit in Krankheiten aller Art.

Wie können wir das Darmmilieu wieder ins Positive umkehren?

Es ist unsere Entscheidung. Wir selbst können die Milieuveränderung wieder ändern, diesmal zum Positiven hin. Wenn wir bisher zugunsten der schädlichen Bakterien gelebt haben, macht das (fast) nichts. Wir können uns jeden Tag neu entscheiden und die nützlichen Bakterien fördern.

Durch eine individuelle, gesunde, lebendige, vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Bluthochdruck

Blutdruck natürlich senken

Bluthochdruck zeigt zu Beginn oftmals keine spürbaren Beschwerden. Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Kurzatmigkeit und allgemeine Schlappheit werden häufig als Folgen von Stress gesehen. Die tatsächliche Ursache sollte Ihr Arzt über eine konkrete Diagnose erstellen, liegt Ihren Beschwerden tatsächlich ein Bluthochdruck zugrunde, können Sie diesen mit ganzheitlichen Maßnahmen natürlich senken. Das Besondere an der ganzheitlichen Vorgehensweise ist, dass Sie nicht nur Ihren Blutdruck auf den richtigen Weg bringen (etwa 120 zu 80), sondern Sie senken gleichzeitig Ihren möglicherweise erhöhten Cholesterinspiegel und ungünstige Blutzuckerwerte. Das Team “Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und hohe Blutzuckerwerte” taucht nämlich sehr gerne gemeinschaftlich auf, oft dazu noch in Begleitung eines mehr oder weniger stark ausgeprägten Übergewichts. Wenn alle vier Symptome zusammen auftreten, spricht man von einem “Metabolischen Syndrom”. Unabhängig davon, ob der Bluthochdruck bei Ihnen im Rahmen des Metabolischen Syndroms oder alleine auftritt, die naturheilkundlichen Maßnahmen gegen Bluthochdruck bleiben dieselben.

Ursachen von Bluthochdruck

Warum aber sollten Sie überhaupt einen hohen Blutdruck senken wollen? Bluthochdruck ist – auch dann, wenn er symptomlos verläuft – ein Zeichen dafür, dass im Körper etwas Grundsätzliches nicht stimmt. Bluthochdruck entwickelt sich nicht einfach so, Bluthochdruck hat eine Ursache. Beachten Sie den Bluthochdruck nicht, dann kann er sich weiterhin unbemerkt verstärken, was letztlich ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann, wie z. B. eine Schädigung des Herzens, einen Schlaganfall oder auch einen Herzinfarkt.

Bluthochdruck durch Übersäuerung

Normalerweise verfügt der Körper über einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, denn er besitzt Regulationsmechanismen, mit denen er einen vorübergehenden Säureüberschuss problemlos ausgleichen kann. Ein ständiges Übermaß an Säuren, das zur Übersäuerung führt, wirkt sich aus naturheilkundlicher Sicht im ganzen Körper aus – so auch auf die Fließeigenschaft des Blutes. Durch den permanenten Säurekontakt verlieren die Blutzellen ihre Flexibilität und versteifen. In Folge dessen verdickt das Blut und der Blutfluss wird vermindert. Damit dennoch alle Körperbereiche ausreichend mit Blut versorgt werden können, muss das Herz jetzt deutlich kräftiger pumpen, wodurch sich der Blutdruck entsprechend erhöht.

Die Hauptursache einer Übersäuerung ist eine allgemein ungesunde Ernährungs- und Lebensweise, die aus den folgenden Faktoren besteht:

  • Säureüberschüssige und vitalstoffarme Nahrungsmittel, die industriell verarbeitet und mit Schadstoffen belastet sind
  • Zu viel Zucker und/oder Salz
  • Genussgifte und Drogen (Koffein, Alkohol, Nikotin)
  • Schlafmangel
  • Stress
  • Bewegungsmangel
Bluthochdruck durch Ablagerungen

Um dem permanenten Druck des Blutes auf die Arterien- und Venenwände standhalten zu können, müssen die Gefäßwände elastisch und gleichzeitig voller Spannkraft sein. Werden die Blutgefäßwände aber starr und brüchig, dann wird es problematisch. Ablagerungen bilden sich jetzt an den Gefäßwänden, um die brüchigen Stellen zu kitten. Die Blutgefäße verengen sich dadurch und der Blutdruck muss steigen, damit trotz der immer enger werdenden Blutgefäße ausreichend Blut durch den Körper fließt. Natürlich steigt auch jetzt die Gefahr für Thrombosen, Infarkte und Schlaganfälle. Verschiedene Faktoren können zu dieser kritischen Brüchigkeit der Gefäßwände, den Ablagerungen und damit zu Bluthochdruck beitragen.

Bluthochdruck durch Stress und psychische Überlastung

Viele Bluthochdruckpatienten neigen dazu, sich ständig selbst “unter Druck” zu setzen. Sie haben den Anspruch, sämtliche Aufgaben im Job, in der Familie und in der Freizeit mit möglichst 150-prozentigem Einsatz zu erledigen. Alleine diese Haltung setzt sie permanentem Stress aus. Stresshormone jedoch sorgen automatisch dafür, dass der Blutdruck steigt. Wird der Stress chronisch, dann steigt auch gleich der innere – der oxidative – Stress und dieser wiederum ist bekanntlich ein gravierender Risikofaktor für Schäden der Blutgefäßwände und somit auch für Bluthochdruck.

Ganzheitliche Maßnahmen gegen Bluthochdruck

1.  Bluthochdruck mit gesunder Ernährung senken

Eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise entlastet den Organismus nicht nur und liefert ihm eine Vielzahl wertvoller Nähr- und Vitalstoffe. Sie wirkt auch einer Übersäuerung entgegen und unterstützt eine Ausleitung der unterschiedlichsten Schlacken.

2.  Weniger Salz senkt Bluthochdruck

Die heutige allgemeine Ernährungsweise besteht aus 8 bis 12 Gramm Kochsalz täglich. Das entspricht in etwa dem Doppelten der empfohlenen Tagesmenge von 5 Gramm. 75 Prozent dieser Salzmenge stammen aus industriell hergestellten Nahrungsmitteln, also nicht aus dem Salzstreuer.

3.  Bewegung gegen Bluthochdruck

Besonders günstig für Patienten mit Bluthochdruck ist Ausdauertraining z. B. Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen. Aber auch Yoga und Gymnastik sind geeignete Bewegungsarten. Das Wichtigste ist, dass Sie sich REGELMÄSSIG, also mehrmals wöchentlich bewegen und motiviert bleiben – ganz gleich, für welche Art der Bewegung Sie sich entscheiden. Hinweis: Sofern Sie bereits unter hohem Blutdruck leiden und/oder seit längerer Zeit keinen Sport mehr getrieben haben, sollten Sie sich vor der Aufnahme eines Ausdauertrainings ärztlich untersuchen lassen.

4.  Entspannung gegen Bluthochdruck

Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung immer wieder herstellen zu können, ist für die Gesunderhaltung des Körpers äußerst wichtig. Doch Menschen, die zu einem hohen Blutdruck neigen und somit dringend auf regelmäßige Entspannungsmomente angewiesen sind, fehlt oft genau diese Fähigkeit. Daher ist es gerade bei Bluthochdruck ratsam, spezielle Kurse aufzusuchen, in denen Entspannungstechniken erlernt werden können, denn sie fördern nachweislich die innere Ruhe und Gelassenheit. Besonders geeignete Entspannungsmethoden sind z.B. autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga etc.

Ihr persönliches Konzept zur natürlichen Blutdrucksenkung

Wie gehen Sie nun vor, um mit diesen Informationen Ihren Blutdruck auf natürliche Weise zu senken? Selbstverständlich können Sie nicht alle Maßnahmen gleichzeitig umsetzen. Auch kommt es sehr darauf an, wie hoch Ihr Blutdruck ist, wie alt Sie sind und wie es Ihnen abgesehen vom hohen Blutdruck geht.

Dysbiose

Die Dysbiose

Zu den ersten Symptomen einer Dysbiose gehören Aufstoßen, Blähungen, Verdauungsunregelmäßigkeiten wie Durchfall, der sich mit Verstopfung abwechselt, Bauchschmerzen oder sogar Darmkrämpfe.

Entstehung der Dysbiose

In unserem Darm befinden sich ca. 100 Billionen Bakterien, welche in einem gesunden Darm in einer Symbiose leben. Das bedeutet, dass sie in einer Lebensgemeinschaft mit gegenseitigem Nutzen leben. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Mikroorganismen im Darm in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, das heißt, die nützlichen Darmbakterien sollten mit einem Anteil von ca. 90-95 Prozent deutlich überwiegen. Durch beispielsweise falsche Ernährung, aggressive Medikamente (Strahlen- oder Chemotherapie, Antibiotika usw.), Konservierungsstoffe, Lebensmittelzusatzstoffe und Stress entsteht nun ein Ungleichgewicht, in dem sich die schädlichen Bakterienstämme massiv vermehren und die nützlichen Darmbakterien verdrängen, die wir brauchen, um gesund zu bleiben.

Folgen einer Dysbiose

Können die Aufgaben der nützlichen Darmbakterien nicht mehr bzw. nur noch unzureichend erfüllt werden, dann sind ernsthafte Probleme vorprogrammiert wie etwa:

  • Ein geschwächtes Immunsystem (80% des Immunsystems sitzt im Darm)
  • Eine mangelhafte Verdauung, die zu Nährstoffmangel führen kann
  • Eine unzureichende Peristaltik, was die Nahrung zu lange im Darm verweilen lässt, zu verstärkten Fäulnisprozessen und infolgedessen zur Entstehung von Giftstoffen führt
  • Eine Entzündung der Darmschleimhaut
  • Auf Dauer zu einem „Leaky-Gut-Syndrom“ (löchriger Darm)

Ganzheitliche Maßnahmen für einen gesunden Darm

In erster Linie besteht die Aufgabe ganzheitlicher Maßnahmen darin, den Körper wieder in sein gesundes Gleichgewicht zu führen, seine Selbstregulationsfähigkeiten neu zu erwecken und die eigentlichen Ursachen zu beheben. Eine sinnvolle Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung individueller Nahrungsunverträglichkeiten, effektives Stressmanagement und Bewegung sind einige Säulen auf dem Weg zu einem gesunden Darm.

Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes wurde früher auch als Altersdiabetes bezeichnet, weil er tatsächlich in fast allen Fällen bei älteren Menschen auftrat. In den letzten Jahren sind aber zunehmend Jüngere, zum Teil sogar Kinder und Jugendliche von einem Diabetes mellitus betroffen.

In Deutschland leiden rund 8 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes, knapp 10 Prozent der deutschen Bevölkerung. Etwa zwei weitere Millionen sind betroffen, ohne es zu wissen.
Die Zellen im Körper eines Typ-2-Diabetikers (insbesondere Muskel-, Leber- und Fettzellen) scheinen das Insulin nur noch schwer zu erkennen (sie sind insulinresistent) und lassen daher nur noch wenig Glucose in das Zellinnere.

Ein Großteil der Glucose verbleibt nun im Blut, obwohl die Zellen sie dringend benötigen und daher immer wieder “Wir-brauchen-Glucose”-Signale aussenden. Als Folge produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin was zu einer ständig erhöhten Blutzuckerkonzentration führt.

Typ-2-Diabetes – einige Symptome

  • Vermehrtes Wasserlassen und starker Durst, weil der Körper versucht die Glucose über den Urin auszuscheiden.
  • Müdigkeit und Leistungsabfall, weil die Körperzellen nicht ausreichend mit Glucose versorgt werden.
  • Schlecht heilende Wunden. Sie entstehen aufgrund der Blutgefäßschäden, die für eine Mangeldurchblutung sorgen.

Mögliche Ursachen

Wenn ein Typ-2-Diabetes entsteht, kommen verschiedene Ursachen zusammen. Bekannte Faktoren sind die Erbanlage, Übergewicht und Bewegungsmangel. Allerdings würde die Erbanlage ohne die zwei auslösenden Faktoren Übergewicht und Bewegungsmangel nicht aktiviert werden. Beides wird durch einen ungesunden Lebensstil verursacht, der teilweise schon in jungen Jahren gelebt wird.

Die Folgen

Häufig vergehen bis zur Entdeckung 5-10 Jahre, in denen die Erkrankung bereits erhebliche Schäden anrichtet. Die ersten Leidtragenden sind die Blutgefäße, deren Wände durch den erhöhten Blutzuckerspiegel verdicken und ihre Elastizität verlieren. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel beeinflusst außerdem die Blutplättchen mit dem Ergebnis einer erhöhten Gerinnungsneigung, also dickflüssiges Blut. Die Kombination aus verdickten Blutgefäßen und dickflüssigem Blut ist besonders gefährlich.

Mögliche Folgen sind:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Nervenprobleme (z. B. diabetische Polyneuropathie)
  • Durchblutungsstörungen, die sich im so genannten diabetischen Fuß äußern können. Hier sind die kleinen Gefäße derart geschädigt, dass an diesen Stellen das Gewebe absterben kann.
  • Mineralstoffmangel, da durch die erhöhte Urinausscheidung lebenswichtige Mineralstoffe ausgeschieden werden.

Ganzheitliche Maßnahmen bei Typ-2-Diabetes

Wenn die Bauchspeicheldrüse noch ausreichend Insulin produzieren kann, ist auch aus schulmedizinischer Sicht eine deutliche Verbesserung oder Überwindung des Typ-2-Diabetes möglich. Die Krankheit kann in vielen Fällen allein schon durch gezielte Bewegung und eine bewusste Ernährung zurückgedrängt werden. Einige Beispiele für ganzheitliche Maßnahmen:

Frische Lebensmittel bevorzugen

Stellen Sie Ihre Ernährung auf eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährungsweise aus frischen und hochwertigen Zutaten um. Frische Salate und Gemüsegerichte sollten Ihre künftigen Grundnahrungsmittel werden. Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten aus frischen Zutaten am besten selbst zu und meiden Sie Fertigprodukte.

Industriezucker meiden

Zucker schadet Ihrer Gesundheit auf vielen Ebenen und sollte daher gemieden werden. Ignorieren Sie auch Fertigprodukte oder Getränke, die Zucker enthalten. Das ist zu Beginn nicht leicht, aber mit natürlichen Zuckeralternativen machbar.

Bewegung

Die Insulinempfindlichkeit Ihrer Zellen wird deutlich erhöht, wenn Sie sich täglich bewegen. Dafür reicht bereits ein täglicher Spaziergang von 30 Minuten.

Omega-3-Fettsäuren

Besonders effektiven Schutz vor Diabetes bieten die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, weil sie zu einer Verringerung von chronischen Entzündungen führen und die Insulinresistenz des Körpers verbessern.

Holistischer Gesundheitscoach - Gesunde Ernährung mit frischen Früchten

Chronisch-Entzündliche Erkrankungen

Die akute Entzündung

Eine akute Entzündung ist eine wichtige Maßnahme des Immunsystems, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Dazu gehören beispielsweise die Blasenentzündung, die Nasennebenhöhlenentzündung und viele weitere Entzündungen. Sobald die Erreger besiegt sind, geht die Entzündung zurück.

Die chronische Entzündung

Eine chronische Entzündung hingegen besteht dauerhaft, weil der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Früher oder später wird das Immunsystem durch die anhaltende Entzündung überfordert und geschwächt, sodass sich daraus sehr viele Krankheiten entwickeln.

Chronische Entzündungen verlaufen oft unterschwellig und vom Betroffenen zunächst unbemerkt. Erst wenn sich aus der chronischen Entzündung eine ernste Krankheit entwickelt, wird deutlich, dass scheinbar schon länger ein Schwelbrand im Körper geherrscht hat.

Hauptursachen von Entzündungen

Neben einer vitalstoffarmen und übersäuernden Ernährungsweise können Schlafmangel, Stress, zu wenig Sonnenlicht, Umweltgifte, Allergene, Bewegungsmangel, Viren und Pilze zu chronischen Entzündungen führen und in einer chronischen Erkrankung enden. Die stetige Belastung durch gesundheitsschädigende Einflüsse treibt unsere Abwehrkräfte an ihr Limit und ein geschwächtes Immunsystem kann die Entwicklung einer chronischen Entzündung kaum verhindern.

Krankheiten als Folge von chronischen Entzündungen

Chronische Entzündungskrankheiten wie Arthritis nehmen epidemieartige Ausmaße an. CED, also die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Neurodermitis, Multiple Sklerose sind weitere Beispiele.

Inzwischen weiß man, dass auch bei vielen anderen chronischen Krankheiten wie Diabetes, Fibromyalgie, Morbus Bechterew und Allergien, chronische Entzündungsprozesse eine sehr wichtige Rolle spielen. Ob sie die Ursache sind oder erst im Verlauf der Krankheit auftreten, ist nicht umfassend geklärt.

Maßnahmen gegen chronische Entzündungen

Die Stärkung des Immunsystems durch Entlastung steht im Vordergrund und zwar unabhängig von der gewählten Behandlungsart. Stärken Sie Ihr Immunsystem daher präventiv und regelmäßig mit einer vitalstoffreichen Ernährung!

Die Durchschnittsernährung der westlichen Welt besteht überwiegend aus Auszugsmehlen, tierischen Eiweißen, raffiniertem Zucker und minderwertigen Fetten – Zutaten für eine übersäuernde, vitamin- und mineralstoffarme Ernährung, die den Säure-Basen-Haushalt ins Ungleichgewicht bringen und entzündliche Kettenreaktionen zur Folge haben.

Zur Gesunderhaltung aller körperlichen Prozesse und zur Vermeidung chronischer Entzündungskrankheiten ist eine überwiegend basische Ernährung unumgänglich. Natürliche Entzündungshemmer sind beispielsweise Folgende:

Das richtige Fettsäure-Verhältnis

Eine ausgewogene Fettversorgung mit hochwertigen Fetten und einem vernünftigen Fettsäure-Verhältnis (Omega-6-Omega-3). Dadurch fällt die entzündungsfördernde Wirkung des heute weit verbreiteten Omega-6-Überschusses weg. Gleichzeitig wird die Menge der entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren erhöht.

Das richtige Körpergewicht

Besonders das Bauchfett gilt als Bildungsort von Entzündungsbotenstoffen. Da die basenüberschüssige Ernährung automatisch für den Abbau eines vorhandenen Übergewichtes sorgt, kann dieses Problem schrittweise gelöst werden.

Antioxidantien

Bei chronischen Entzündungsprozessen ist immer ein Übermaß an freien Radikalen beteiligt, sodass Antioxidantien dringend benötigt werden. Die starke Wirkung von Antioxidantien auf chronische Entzündungen zeigt sich oftmals schon bei geringfügigen Änderungen.

Magnesium

Auch eine ausreichende und ausgewogene Mineralstoffversorgung wirkt Entzündungen entgegen. Amaranth, Quinoa, Mandeln, Meeresalgen, Mangold, Spinat, Basilikum und Salbei enthalten viel Magnesium und sollten in einer entzündungshemmenden Ernährung nicht fehlen.

Richtiges Stressmanagement

Ängste, Sorgen und Stress führen zu einer übermäßigen Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen (Zytokinen). Stress kann bei Frauen zu einem niedrigen Progesteronspiegel führen. Progesteron ist ein Hormon mit unter anderem entzündungshemmender Wirkung. Ein niedriger Progesteronspiegel fördert demnach Entzündungen.

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress ist anfangs dafür verantwortlich, dass unsere Zellen schneller altern und sich in müder, faltiger Haut und Antriebslosigkeit zeigen. Diese Art von Stress entsteht durch ein Zuviel an freien Radikalen.

Was sind freie Radikale?

Im Körper entstehen tagtäglich unzählige Oxidationsprozesse, die die Entstehung großer Mengen freier Radikale zur Folge haben. Als natürliches Nebenprodukt des Stoffwechsels sind sie relativ harmlos, doch wenn sie sich unkontrolliert vermehren, kann es zu folgenden massiven Schäden im Körper führen:

  • Eingeschränkte Zellfunktion bis hin zum Zelltod, wenn freie Radikale die Zellmembranen oder sogar die Kraftwerke der Zellen (Mitochondrien) beschädigen und damit keine Energiezufuhr mehr gewährleistet ist.

Beispiele:

  • Venenschwäche und Krampfadern sowie Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme durch Schädigung der Blutgefäßwände
  • Nachlassende Konzentrationsfähigkeit durch Nervenschädigung
  • Inaktivierung von Enzymen, da sie Stoffwechselprozesse aller Art ermöglichen, beschleunigen und unterstützen. Als Folge kann es zu fehlerhaften oder ganz ausbleibenden Körperfunktionen kommen.

Wie entstehen freie Radikale?

Neben den körpereigenen Ursachen wie z. B. der Zellatmung oder im Rahmen von Entzündungsreaktionen gibt es sehr viele Faktoren, die durch äußere Einflüsse die erträgliche Menge der freien Radikale erhöhen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromen
  • Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln
  • Physischer und psychischer Stress
  • Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Medikamente
  • Übertriebene Sonnenbäder
  • Luftverschmutzung durch Verkehr und Industrie

Wie schützt sich der menschliche Körper vor freien Radikalen?

Jede einzelne unserer 100 Billionen Körperzellen wird täglich von geschätzt 10.000 freien Radikalen angegriffen, als Folge der bereits aufgeführten Ursachen. Das körpereigene Schutzsystem bildet zum Teil selbst antioxidative Enzyme, der Großteil der Antioxidantien muss dagegen mit der Nahrung aufgenommen werden.

In der modernen Ernährungsweise aus hauptsächlich industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln sind jedoch immer weniger Antioxidantien enthalten, womit sich für uns die dringende Notwendigkeit ergibt, aktiv für einen gleichbleibend hohen Antioxidantien-Status zu sorgen.

Welche Antioxidantien haben die stärkste Wirkung?

1.  Vitamin C ist in vielen Früchten, Kräutern und Gemüsearten enthalten
2.  Vitamin E befindet sich in Weizenkeimöl, Kokosöl und Nüssen
3.  Spurenelemente wie Eisen, Selen und Zink
4.  OPC (Oligomere Proanthocyanidine) aus Traubenkernen oder der Schale von
Früchten.
5.  Glutathion ist ein körpereigenes Antioxidans und gilt als eines der stärksten
Antioxidantien.
6. Allicin kommt hauptsächlich in Lauch und Zwiebeln vor
7. Carotinoide sind rote oder orange Pflanzenfarbstoffe, die jedoch auch in grünem Gemüse vorkommen können. Dazu zählen:

  • Beta-Carotin in Grünkohl, Möhren, Wirsing und Feldsalat
  • Lutein und Zeaxanthin besonders in Spinat und Kohl
  • Lycopin findet man vorwiegend in Tomaten und rosa Grapefruit
  • Astaxanthin gilt als eines der stärksten Antioxidantien und ist in bestimmten Algen oder rosafarbenen Fischarten und Meeresfrüchten enthalten

Achten Sie beim Verzehr von Antioxidantien auf folgende Punkte!

  • Meiden Sie die Kombination von Milch und Antioxidantien, da spezielle Aminosäuren in der Milch viele Antioxidantien an ihrer Aufgabe hindern.
  • Verarbeiten Sie die Lebensmittel möglichst frisch und schonend, da die Menge der Antioxidantien sich durch lange Lagerung und Erhitzung stark verringert.
  • Verwenden Sie möglichst Bio-Qualität, da diese Pflanzen zur Abwehr von Pilzen, Bakterien oder Insekten Antioxidantien bilden. Bei gespritzten Pflanzen übernehmen Chemikalien den Job, worauf diese keine Veranlassung sehen, Antioxidantien in großer Menge zu bilden.
  • Schälen Sie biologisches Gemüse oder Obst nicht, da sich oft die Antioxidantien in oder direkt unter der Schale befinden.

Sie sind neugierig geworden und haben noch weitere Fragen?

Ich biete Ihnen gerne ein kostenloses Erstgespräch (ca. 15 Minuten) an, welches dem Beantworten von Fragen und gegenseitigen Kennenlernen dient und der Einschätzung, ob eine gemeinsame Basis zur Zusammenarbeit möglich ist. Sie benennen Ihre Erwartungen, ich schildere Ihnen Möglichkeiten des Coachings.

Holistischer Gesundheitscoach - Martina Brüninghaus

Martina Brüninghaus

Holistischer Gesundheitscoach

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