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Folgen von Wassermangel

Wie reagiert der Körper, wenn wir zu wenig Wasser trinken?

Trinken Sie ausreichend Wasser? Oder ersetzten Sie das lebenswichtige Wasser durch Tee, Kaffee, Softdrinks und andere industriell hergestellte Getränke? Klar, diese Getränke enthalten auch Wasser, können aber die Aufgaben eines reinen Wassers nicht übernehmen.

Wasser im Körper

Wir selbst bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Neugeborene haben einen Wasseranteil von ca. 75 Prozent, bei Erwachsenen liegt er bei ca. 65 Prozent. Allerdings schwankt der Wassergehalt je nach Geschlecht (Männer sind wasserreicher als Frauen) und je nach Körperfettanteil. Je höher der Körperfettanteil ist, umso niedriger ist der Wasseranteil des Körpers, da Fettgewebe nur zu etwa 25 Prozent aus Wasser besteht, während Muskeln zu 75 Prozent aus Wasser bestehen.

Unser Gehirn enthält satte 85 Prozent Wasser und in den Nieren und der Leber sieht es ähnlich wässrig aus.

Aufgaben des Wassers im Körper

  • Transportmittel für die Ver- und Entsorgung unserer Zellen. Wasser bringt Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen und transportiert Stoffwechselrückstände, Gifte und Kohlendioxid zu den Ausleitungsorganen.
  • Lösemittel für Mineralstoffe und z. B. die Voraussetzung für die Reizweiterleitung zwischen den Nervenzellen oder Nervenzellen und Muskelzellen.
  • Verdauungshelfer, da nur mit ausreichend Wasser die Ballaststoffe quellen und den Stuhl gleitfähig machen.
  • Formgeber, denn nur durch Wasser erhalten unsere Zellen ihre Form und Spannkraft.

Wassermangel und seine Folgen

  • Leistungseinbrüche beim Sport

Schon ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichtes vermindert die Sauerstoffversorgung der Muskelzellen und führt dazu, dass der Muskel ermüdet und die Leistungsfähigkeit abnimmt. Über das Schwitzen kann es zu Wasserverlusten von 0,5 Litern pro Stunde kommen!

  • Zellaktivitäten werden stark eingeschränkt

Wenn der Körper unter Wassermangel leidet, wird das Blut dickflüssiger und die Fließgeschwindigkeit nimmt ab. Je dickflüssiger das Blut ist und je langsamer es fließt, umso schlechter gelingt die Ver- und Entsorgung der Zellen. Die Zellen leiden nun an Wassermangel, an Nährstoffmangel und an Sauerstoffmangel und stehen vor einer Selbstvergiftung, da der Abtransport der Stoffwechselrückstände nicht mehr ausreichend funktioniert.

  • Bluthochdruck

Wassermangel kann einen Bluthochdruck verstärken, da das dickflüssige Blut mit möglichst gleichbleibender Geschwindigkeit durch unseren Körper fließen muss. Dies gelingt nur, wenn der Blutdruck entsprechend erhöht wird.

  • Wassermangel beeinträchtigt die Gehirnfunktion

Unser Gehirn benötigt mehr Wasser als jeder andere Bereich unseres Körpers, da die Gehirnzellen zu 85 Prozent aus Wasser bestehen. Ein Wassermangel im Gehirn führt automatisch dazu, dass das Energiepotential Ihres Gehirns vermindert wird und sich als Folge Ängste, Sorgen, Wut und andere negative Emotionen entwickeln können.

  • Wasseransammlungen

Leiden die Zellen an Wassermangel, sammelt der Körper immer mehr Wasser außerhalb der Zellen an (extrazellulär), um die anfallenden Stoffwechselrückstände, Säuren und Gifte zu verdünnen und damit diese den Organen keinen Schaden zufügen können. Diese Wasseransammlungen zeigen sich in den Beinen, Füßen, Armen oder im Gesicht.

  • Mundgeruch

Wasser ist für die Produktion von Speichel erforderlich, der den Mundgeruch verhindert. Fehlt Wasser, dann vermehren sich schädliche Bakterien in den Zahnfleischtaschen, führen zu entzündlichen Prozessen und bilden einen Belag auf der Zunge.

  • Heißhunger auf Süßes

Wenn Sie zu wenig Wasser trinken kann es zu Heißhunger auf Süßes oder andere kohlenhydratreiche Lebensmittel kommen. Denn bei Wassermangel fällt es Ihrem Körper schwer, seine Kohlenhydratvorräte wieder in Glucose zurück zu verwandeln. Nun steigt die Wahrscheinlichkeit für Unterzuckerphasen und die üblichen Heißhungerattacken machen sich bemerkbar.

Richtiges Wassertrinken

Wieviel sollten Sie trinken, um gut mit Wasser versorgt zu sein?

  • Trinken Sie 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht und erhöhen Sie die Menge bei Hitze, Sport, Sauna, wasserarmen oder stark gewürzten Speisen und bei Krankheit.
  • Wenn Sie viel Gemüse, Salate und Früchte essen, benötigen Sie weniger Wasser, da diese Lebensmittel einen hohen Wassergehalt haben.
  • Trinken Sie das Wasser in 250 ml Portionen und langsam über den Tag verteilt, damit es in jede Körperzelle, in die Nerven und Knochen gelangen kann. Würden Sie stattdessen nur wenige große Portionen trinken, käme es zu einer gründlichen Spülung der Niere, das Wasser hätte jedoch nur wenig Chancen in Ihre Zellen zu gelangen.
  • Trinken Sie hochwertiges Quellwasser oder Leitungswasser, wenn Sie in einer Region mit gutem Leitungswasser leben oder gefiltertes Leitungswasser.
  • Trinken Sie möglichst stilles Wasser, da Kohlensäure zur Übersäuerung des Körpers beiträgt.
  • Wenn Sie pures Wasser nicht so gerne mögen, fügen Sie etwas Zitronensaft hinzu.

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