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Wo liegt eigentlich der Ursprung vieler Probleme und Ängste?

Stell dir dein Bewusstsein wie einen Eisberg vor. Den Teil, den du sehen kannst ist nur die Spitze des Eisbergs – das Bewusstsein. Dein Willen, deine Logik und dein Kurzzeitgedächtnis sind hier untergebracht.

Der eigentliche Eisberg liegt unter der Wasseroberfläche – das Unterbewusstsein. Hier liegen deine Gedanken, Gefühle, Überzeugungen, Glaubenssätze und das Langzeitgedächtnis. Das Unterbewusstsein steuert den Körper und ist somit für die Symptome verantwortlich.

Warum ist die Unterscheidung Bewusstsein und Unterbewusstsein so wichtig?

Ganz einfach: Unsere Probleme und Ängste liegen im Unterbewusstsein. Als Raucher weißt du, dass du deinem Körper schadest. Aber das Rauchen fühlt sich gut an, du rauchst gern. Wenn du eine Angststörung hast, weißt du, dass in der Prüfungssituation nichts Gefährliches passiert. Aber du hast Todesangst. Das Gefühl „Ich rauche gern“ oder „Diese Situation ist bedrohlich“ ist im Unterbewusstsein gespeichert.

Ein depressiver Mensch weiß und sagt oft: „Ich habe keinen Grund für diese Traurigkeit. Ich bin glücklich verheiratet, habe tolle Kinder, bin finanziell abgesichert, aber ich kann mich nicht freuen, ich bin so tieftraurig“. Diese Traurigkeitsgefühle, diese Leere, diese Gefühle der Wertlosigkeit liegen im Unterbewusstsein.

Eine Therapie oder ein Coaching muss demnach im Unterbewusstsein ansetzen. Das klingt ganz einfach, aber leider gibt es ein Problem dabei.

Im Grunde könnte man Glaubenssätze wie „Ich bin wertlos“, „Ich bin schuldig“, „Ich verdiene nicht, dass es mir gut geht“ und negative Gefühle wie Verlassensein, Einsamkeit, Angst und Traurigkeit ganz einfach ändern, indem man dem Unterbewusstsein die Botschaft gibt: „Du bist wertvoll, liebenswert, du bist ok so wie du bist. Aber…das ist nicht so einfach! Wie kommt das?

Wenn es einfach wäre, könnte man mit jeder Therapie und auch ohne Therapie die Veränderung im Unterbewusstsein sehr leicht erreichen. Stelle dir bitte Folgendes vor: Zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein gibt es eine Instanz die prüft, was an Informationen ins Unterbewusstsein gelangt.

Diese Instanz ist in meinem Beispiel ein Türsteher vor einem Club und dieser lässt nur Gäste hinein, die zu den Gästen passen die bereits im Club sind. In einem Club von Bikern will man auch nur Biker sehen. Also lässt der Türsteher niemanden hinein der kein Biker ist.

Ist in dir die Überzeugung „Ich bin wertlos“, lässt der Türsteher keine Information rein, die dir wohlwollende Menschen sagen, wie: „Du bist genau richtig wie du bist“. Das lehnst du ab. Du kennst das vielleicht.

Oder wenn du Angst hast und überzeugt bist, diese Situation ist gefährlich und jemand sagt „Du brauchst keine Angst haben“. Das erreicht dich nicht.

Die Frage ist nun: Wie bekommen wir Informationen und Suggestionen ins Unterbewusstsein?

Die Antwort ist ganz einfach. Wir müssen den Türsteher ablenken, ihn beschäftigen. Und in dem Moment wo er abgelenkt ist, können auch andere Gäste in den Club.

Also in den Club der Überzeugungen „Ich bin wertlos“, „Ich bin minderwertig“, „Ich habe Angst“ usw. kommen nun neue Gäste – neue Informationen – wie „Ich bin wertvoll“, „Ich bin ok“ usw..

Und Hypnose macht genau das. Hypnose ermöglicht ein Umgehen des Türstehers, des kritischen Faktors, sodass wir im Club die Überzeugungen und Glaubenssätze ändern können und damit selbstheilend wirken können.

Möchtest du mehr über Hypnose erfahren? Gerne 😊

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