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Ursachen

für eine Gewichtszunahme

Fragen Sie sich auch oft aus welchem Grund Sie nicht abnehmen?

Die meisten von uns haben sich bereits mindestens einmal mit einer Diät gequält und so richtig erfolgreich ist es oft auch nicht gelaufen. Den wenigsten gelingt es die Traumfigur zu erreichen oder sogar zu halten. Ist die Diät vorbei und die alten Verhaltensweisen gewinnen die Oberhand, zeigt die Waage häufig mehr Gewicht als vor der Diät an.

Eine Gewichtszunahme kann sehr viele Ursachen haben, aber mit dem nötigen Wissen verlieren Sie nicht nur Gewicht, sondern Sie werden sich auch leistungsfähiger und gesunder fühlen.

Welche Faktoren verhindern ein erfolgreiches Abnehmen?

  • Chronische Entzündungen

Übergewicht steht im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen, dies gilt als wissenschaftlich erwiesen. Als Hauptgrund für die Entzündungsprozesse sehen die Wissenschaftler die heutige Ernährung.

Diese Ernährung besteht zu einem großen Teil aus isolierten Kohlenhydraten wie z. B. raffinierter Zucker und Auszugsmehle. Morgens ein Weizenbrötchen mit Marmelade, dazu gezuckerter Kaffee, mittags einen Nudelauflauf und abends eine Brotzeit. Ein solcher Kohlenhydratüberschuss macht dick! Warum?

Durch Zucker und sämtliche isolierten Kohlenhydrate wird sehr schnell eine große Menge Insulin ausgeschüttet. Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse und sorgt dafür, dass unsere Zellen mit Glucose zur Energiegewinnung versorgt werden. Sobald die Glucose in den Zellen verschwunden ist, sinkt der Blutzuckerspiegel ab.

Essen wir immer wieder isolierte Kohlenhydrate, dann kommt es zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt entzündungsfördernd und hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung chronischer Krankheiten.

Außerdem wird dieser Glucose-Überschuss in Fett umgewandelt und sorgt im Bauchfett für die Freisetzung von Entzündungsstoffen.

  • Ungleichgewicht der nützlichen und schädlichen Darmbakterien

Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora von Übergewichtigen und Normalgewichtigen unterscheidet.

Eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise fördern das Ungleichgewicht und die Vermehrung der „schädlichen“ Darmbakterien. Isolierte Kohlenhydrate, Ballaststoffmangel, zu viele Ballaststoffe oder auch spätes Essen am Abend sind wesentliche Ursachen.

Studien, die an übergewichtigen Mäusen durchgeführt wurden belegen, dass ihre Darmflora – bedingt durch den erhöhten Anteil an „schädlichen“ Bakterien – die zugeführte Nahrung besser verwerten kann und dazu beiträgt, auf diese Weise auch deutlich mehr Kalorien aufzunehmen.

Ist die Bakterienflora des Darms reich an diesen Bakterien, kann dies eine der Ursachen für Übergewicht sein, da die Kalorienaufnahme aus dem Darm entsprechend begünstigt wird. Zudem weisen übergewichtige Menschen in der Regel ein geringeres Vorkommen der nützlichen Bakterienstämme Bacteroidetes und Lactobacillus in ihrem Darm auf. So stellt sich die Frage, ob eine instabile Darmflora für die Misserfolge zahlreicher Diäten verantwortlich gemacht werden kann.

Studien ergaben, dass nützliche Bakterien in Form von probiotischen Ergänzungsmitteln zu einem gesunden Körpergewicht beitragen und so eine Gewichtsabnahme unterstützen können.

Hier mein Tipp für ein hochwirksames Probiotikum: http://bit.ly/darmkraft

  • Glutamat blockiert Abnehmen

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker und schmeckt in unseren Gerichten herzhaft und würzig. Lecker, aber leider fördert Glutamat den Appetit und hemmt das Sättigungsgefühl.

  • Schlafmangel führt zur Gewichtszunahme

Die US-amerikanische National Sleep Foundation hat 2015 im Magazin Sleep Health genaue Schlafempfehlungen für verschiedene Altersgruppen ausgesprochen. Das Schlafminium für Erwachsene liegt hier bei 6 Stunden und bei Senioren bei 5-6 Stunden pro Nacht.

Nach neuesten Erkenntnissen wird nicht nur die Produktion der Schilddrüsenhormone durch Schlafmangel durcheinandergebracht, auch der Fettstoffwechsel und das Sättigungsgefühl verändern sich. Es findet eine erhöhte Fetteinlagerung statt und das Sättigungsgefühl tritt erst später oder gar nicht ein.

  • Schilddrüsenprobleme verhindern das Abnehmen

Schilddrüsenhormone regulieren die Aktivität unseres Stoffwechsels. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion nehmen wir trotz geringer Kalorienaufnahme nicht ab oder sogar noch weiter zu. Liegt neben anderen Symptomen auch eine unerklärliche Gewichtszunahme vor, könnte eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen. Die Werte können Sie bei einem Endokrinologen überprüfen lassen.

  • Hormonstörungen beeinflussen den Fettabbau

Eine Fehlverteilung der Fette zeigt sich häufig in Form einer übermäßigen Ansammlung von Fettzellen am Po oder am Bauch. Verantwortlich dafür kann ein Überschuss oder ein Mangel an den Geschlechtshormonen Östrogen, Progesteron oder Testosteron sein.

Ein ausgeglichener Hormonspiegel ist daher für das Abnehmen sehr wichtig. Ob Sie ein Hormondefizit haben, können Sie z. B. über einen Hormon-Speicheltest feststellen.

  • Fehlende Ballaststoffe oft Ursache für Übergewicht

Ballaststoffe blockieren fettverdauende Enzyme, die für die Fettaufnahme aus der Nahrung verantwortlich sind. Außerdem sorgen sie für eine langsamere Kohlenhydratverwertung, sodass keine großen Glucosemengen auf einmal ins Blut gelangen. Wie weiter oben bereits beschrieben, würde sonst die überschüssige Glucose in Fett umgewandelt und in den Fettdepots gespeichert werden. Da Ballaststoffe in Verbindung mit Flüssigkeit aufquellen führt dies zu einem sehr guten Sättigungseffekt.

Ballaststoffe sind vor allem in Gemüse, Früchten, Beeren, Nüssen und Kernen sowie in Hülsenfrüchten und im Vollkorngetreide zu finden.

  • Medikamente können Ursache für Gewichtszunahme sein

Medikamente können den Energiestoffwechsel reduzieren und so die Fettverbrennung hemmen, den Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht bringen, zu Wassereinlagerungen führen oder den Appetit anregen.

Blutzucker- und cholesterinsenkende Medikamente, Betablocker, kortisonhaltige Medikamente, Antidepressiva und die Pille können Auslöser für eine Gewichtszunahme sein.

Vermuten Sie Ihre Gewichtszunahme in Verbindung mit einem Medikament? Dann halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen oft Alternativen anbieten.