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Helau und Alaaf!

Tipps für eine erkältungsfreie Karnevalszeit

Warum ist die Karnevalszeit so risikoreich für grippale Infekte?
Bützchen verteilen, in engen Kneipen schunkeln und gemeinsam aus einer Flasche trinken – Karneval stürzen sich die Feierfreudigen wieder ins lustige Treiben. Bakterien und Viren haben nun Hochsaison und bringen die Pappnasen zum Laufen.

Feiern die Närrinnen und Narren in engen und ungelüfteten Kneipen oder Bars, dann reichern sich die Viren oder Bakterien in der Atemluft an und können sich durch Tröpfcheninfektion leicht verbreiten. Auf Gläsern, Flaschen und Türgriffen sind die Erreger bereit über die Schmierinfektion anzugreifen.
Ein knappes Kostüm mag super aussehen, führt aber bei den meist noch winterlichen Temperaturen zur Auskühlung des Körpers und besonders den Füßen. Dies führt dazu, dass sich die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum zusammenziehen und weniger durchblutet werden. Nun können die Krankheitserreger, die in die oberen Atemwege eindringen, schlechter abgewehrt werden.
Ungewollte Helfer der Viren und Bakterien kommen noch dazu. Reichlicher Alkoholgenuss, rauchen und wenig Schlaf. Das Immunsystem ist abgeschwächt und die Bakterien und Viren haben freie Bahn.

Anti-Erkältungstipps für Funkenmariechen & Co – was tun um nicht am Aschermittwoch beim Arzt oder in der Apotheke zu landen?
Weniger zu trinken, nicht zu rauchen und früh ins Bett zu gehen gehören nicht zu meinen Tipps – so funktioniert Karneval nun mal nicht.

• Beim Straßenkarneval warme Schuhe anziehen – egal, ob es zum Kostüm passt. Auf die Füße achtet sowieso Niemand.

• Nicht aus fremden Gläsern oder Flaschen trinken. Klar kreisen die Schnapsflaschen und alle trinken einen mit…lieber nicht.

• Regelmäßig die Hände waschen. Das klingt banal, aber die meisten Viren werden z. B. über Türklinken und Oberflächen
in öffentlichen Verkehrsmitteln übertragen.

• Zwischendurch auch Wasser trinken, um die Schleimhäute in Nase und Rachen feucht zu halten. Das verbessert die
Abwehrkräfte.

• Sich ausgerechnet an Karneval besonders gesund zu ernähren ist eine Herausforderung. Aber über ein Nahrungs-
ergänzungsmittel in Form von Vitamin C kann die Funktionstüchtigkeit unserer körpereigenen Abwehrzellen gestärkt
werden und wirkt zudem im Mund, Hals und Rachenraum antimikrobiell auf dort ansässige Krankheitserreger.

• Zink ist das Spurenelement für ein leistungsstarkes Immunsystem. Wenn wir gut mit Zink versorgt sind, sitzt der Minera-
lstoff z. B. in der Nasenschleimhaut und hemmt dort die Vermehrung der typischen Husten- und Schnupfenviren.